Zurich Insurance: Stabile Volumenentwicklung in den ersten neun Monaten

Zurich Insurance: Stabile Volumenentwicklung in den ersten neun Monaten...

Zürich – Die Zurich Insurance Group hat sich in den ersten neun Monaten 2017 bei den Einnahmen mehr oder weniger stabil entwickelt. Im grössten Geschäftsteil, der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C), wuchsen die Bruttoprämieneinnahmen auf vergleichbarer Basis um 1% auf 25,3 Mrd USD. Unbereinigt ergibt sich derweil ein leichter Rückgang von 2%, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

In der Lebensversicherung steigerte die Zurich im Neugeschäft das Jahresprämienäquivalent (APE) um Akquisitionen/Veräusserungen und Währungseinflüsse bereinigt ebenfalls um 1%, während der Wert unbereinigt auf Vorjahresniveau bei 3,47 Mrd stehen geblieben ist.

In der Mitteilung zeigt sich Finanzchef George Quinn zufrieden mit der gezeigten Leistung: „Der Umsatz aus Neugeschäft und die Kundenbindung sind sowohl in der Schaden- und Unfallversicherung als auch im Lebensversicherungsgeschäft gestiegen.“ Ausserdem geht er davon aus, dass sich die Preisgestaltung mit Blick auf die verheerenden Naturkatastrophen in den USA und der Karibik, welche die Rechnung der Zurich im dritten Quartal mit geschätzten 700 Mio USD belasten, über alle Bereiche hinweg verbessern wird.

Farmers Exchanges mit leichtem Prämienwachstum
Beim US-Partner Farmers Exchanges, für den die Zurich Dienstleistungen erbringt, wuchsen die Bruttoprämien in den Monaten Januar bis September bereinigt um 1% auf 15,2 Mrd USD. Die damit verbundenen Managementgebühren stiegen ebenfalls um 1% auf 2,17 Mrd.

Neu verzichtet die Zurich bei der Berichterstattung zu den ungeraden Quartalen auf die Veröffentlichung von Gewinnzahlen. Dafür nimmt sie zur Kapitalposition Stellung. Da lag die geschätzte Quote im firmeneigenen Zurich Economic Capital Model (Z-ECM) per Ende September bei 136% nach geschätzten 134% Ende Juni. „Die Gruppe verfügt über eine starke Kapitalbasis und hat weitere Fortschritte bei der Umsetzung ihrer strategischen Ziele gemacht“, so Quinn.

In Sachen Restrukturierung heisst es, dass die Kosten im Gesamtjahr 2017 – wie bereits angekündigt – den Betrag von 500 Mio USD nicht überschreiten sollten. Rund 150 Mio davon werden laut Mitteilung als einmalige Aufwendungen im operativen Ergebnis (BOP) und der Rest im nicht operativen Ergebnis erfasst. (awp/mc/ps)



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